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Escrima ist eine der seltenen Kampfkünste,
deren Ausgangspunkt der Einsatz von Waffen ist. Die Waffe kann als
Verlängerung des Körpers betrachtet werden und wird mit zunehmendem
Können nicht mehr als Fremdkörper empfunden. Techniken gibt es z. B.
für den Kampf mit zwei Stöcken (Doble Baston, Sinawali, Sulawali),
mit einem Stock (Schwert) und einem Dolch (Daga) genannt Espada y
Daga, mit einem Stock (Solo Baston, Solo Olisi) respektive
Schwert/Klinge oder ohne Waffen.
Einige waffenlose Techniken zielen
darauf ab, sich eine Waffe zu beschaffen, indem man dem Gegner seine
Waffe entreißt. Die meisten waffenlosen Techniken stammen
ursprünglich von den Waffentechniken. Auch sehr kurze Stöcke kaum
länger als eine Hand breit, kommen zum Einsatz.
Heute geht es im Escrima-Training u. a. darum, verschiedene Aspekte
des Waffenkampfes zu behandeln; Entwaffnungstechniken,
sowie andere Möglichkeiten der Verteidigung gegen Angriffe mit und
ohne Waffen gehören ebenso zum Repertoire wie letztlich auch die
waffenlose Umsetzung der Kampfprinzipien und Strategien. Durch die
Sicherheit im Umgang mit den unterschiedlichsten Gegenständen wie z.
B. Kurz- und Langstock, Schwert und Messer wird das höchste Ziel
erreicht: die Angst vor einem bewaffneten Gegner zu verlieren ...
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Quelle:
Wikipedia Eskrima – Die freie Enzyklopädie |
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