Kampfkunst beginnt mit Respekt und endet mit Respekt
-Im Wing Chun gibt es keinen ersten Angriff-
-Wing Chun ist ein Helfer der Gerechtigkeit-
-Erkenne zuerst Dich selbst, dann den anderen-

-Intuition ist wichtiger als Technik-
-Befreie Deinen Geist-
 -Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit-
-Denke nicht dass Wing Chun in der Schule stattfindet-
 -Wing Chun üben heißt, ein Leben lang arbeiten. Darin gibt es keine Grenzen-
-Verbinde Dein alltägliches Leben mit Wing Chun, dann wirst du geistige Reife erlagen-
-Wing Chun ist wie heißes Wasser, dass abkühlt, wenn Du es nicht ständig warmhälst-
 -Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert-
 -Verändere ständig Deine Verteidigung gegenüber Deinen Feinden-
 -Der Kampf wird von Deiner Fähigkeit bestimmt, mit Kyo (unbewacht) und Jitsu (bewacht) umzugehen-
 -Stell Dir Deine Hand und Deinen Fuß als Schwert vor-
-Wenn Du den Ort verlässt, an dem Du zu Hause bist, machst Du Dir viele Feinde-
-Die Haltung des Anfängers muss frei sein von eigenen Urteilen, damit er später ein natürliches
  Verständnis gewinnt-
-Die Form darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil-
- Hart und Weich, Spannung und Entspannung, Langsam und Schnell - alles verbunden durch die
  richtige Atmung-

"Lebe die Vorschriften jeden Tag"

Der Schüler erwartet:

Er will gut behandelt und vorbehaltlos unterrichtet werden.

Er sucht bei auftretenden Problemen die Fehler meist beim Lehrer nicht bei sich selbst.

Er ist bestrebt, nur soviel zu geben, wie er auch zurückbekommt.

Der Schüler erwartet Dankbarkeit für sein Erscheinen im Training und sieht den Lehrer als Diener, den er bezahlt.

Um sich seinen Respekt zu verdienen, muss der Lehrer vollkommen sein, er soll alles besser können und darf keine Fehler haben; im Training wie im Privatleben.

Der Lehrer erwartet:

Er will von seinen Schülern mit Respekt behandelt werden.

Sie sollen sich seinen guten Unterricht verdienen und froh sein, dass er sich um sie bemüht.

Aufgrund seines schwarzen Hemdes und seines Titels ( Si-Hing oder Si-Fu) fühlt er sich als ein besserer Mensch.

Die Schüler sollen dankbar sein, dass sie für den Unterricht bezahlen dürfen.

Da er kein Schüler mehr ist, möchte er von seinem Meister nicht mehr kritisiert werden, weil sein Ego das nicht mehr verkraftet...

Der Meister hat keine Erwartungen:

Er erwartet nichts von anderen und stellt die Anforderungen an sich selbst.

Die Summe seiner Erfahrungen prägen seine emotionale Intelligenz (Intuition).

Er weiß, dass er die Ursache für Probleme innerhalb seiner Schule ist und übernimmt die Verantwortung für sein Handeln.

Sein Ziel ist es, sich als Vorbild ständig zu verbessern und die verborgenen Fähigkeiten seiner Schüler zu fördern.

Er ist das Herz seiner Schule und ein Teil jedes Schülers, er zeigt den rechten Weg, aber nimmt nicht an der Hand.

Ein Meister versteht es sehr geschickt, dem Schüler bei der Bewältigung seiner Probleme zu helfen, ohne ihm dabei seine Eigenverantwortung abzunehmen.

Beim Unterrichten bedient er sich seiner Ausstrahlung sowie der Philosophie um nur diejenigen Schüler bis ans Ende zu führen, die die wahre Kunst jenseits aller Geltungsbedürfnisse erlernen wollen.

Er weiß, dass er von all den Tausend sportlichen und geistigen Fähigkeiten, die ein Mensch erlernen kann, nur einige wenige beherrscht und bleibt dadurch bescheiden.

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